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ab 16.März 2020 Extra Ausstellung von "Rund um den Krebs" im Schaufenster der Hubertus-Apotheke

in Lohr a.Main   ---------  Ein besonderes Dankeschön an die Ärzte

 

 

Mittig oben ein Ölbild 1,40m x 1,00 m "Im OP ---  bei 10 Medizinern vor Ort kann doch wohl nichts passieren!

--- siehe auch das kleinere Tuschebild Nr. 9 in der großen Ausstellung ----

 

ab 9.Dez. 2019          Ausstellung "Rund um den Krebs" in der Klinik für Innere Medizin 3

auf Station 7R im Klinikum Frankfurt/Höchst  (insgesamt 23 Bilder vorgesehen)

 

 

Vorwort:    Eine Anlehnung an vorhandene Werke war kaum möglich:

In der Kunst gibt es nicht viel Malerei von Chirurgen, Operationssaal oder gar Heilung. Oben ein paar Beispiele.

 

                                       Z u r    A u s s t e l l u n g :

 

 

Rund um den Krebs Bild1

 Der Partner

Ein Partner oder Freund, der den Patienten begleitet, ihn manchmal hochhebt,  ist genauso wichtig wie eine gute medizinische Betreuung.

Aber er muss auch auf sich aufpassen! Auch an ihm geht es nicht spurlos vorbei.

                       --- Öl auf Leinwand ---

 

 

Rund um den Krebs Bild 2

 Die Helfer

Namenlos ---  oft vergessen --  aber unentbehrlich ---- die vielen Helfer in den Häusern: med. Personal, Pflegekräfte, Verwaltungsleute, Techniker, Sicherheits- und Reinigungskräfte, Wäscherei ..............

                                                       Öl auf Leinwand

 

 

Rund um den Krebs  Bild 3

Warum ich?

Noch stehe ich! Ziemlich allein, meine Wurzeln zerstört. Alles Schwarz! Nur ganz wenige Lichtblicke. Viele Fragen, wenig Anworten.

                                          Acryl auf Malplatte

 

Rund um den Krebs Bild 4

Hoffnung

Alles wieder in Bewegung. Farben und Licht leuchten aus dem Dunkel. Stillstand war gestern. Es geht wieder voran.

                                           Acryl auf Malplatte

 

 

Rund um den Krebs Bild 5

Alles zerspringt

Ist die Chemo eigentlich bunt? Alle Farben des Lebens geraden wild durcheinander. Eine Ordnung ist nicht mehr erkennbar. Schließen sich Risse und Sprünge wieder?

               Acryl und Öl (wegen Krakelee) auf Leinwand

 

 

Rund um den Krebs Bild 6

Alles fließt

Ist die Chemo etwa nicht geordnet? Alle Farben des Lebens laufen gehörig durcheinander. Eine Ordnung stellt sich erst langsam wieder her. Weil alles irgendwie zusammen fließt.

                                                 Acryl auf Leinwand

 

Rund um den Krebs Bild 7

Grundriss meines Lebens

Mein bisheriges Leben löst sich auf. Alles dreht sich nur noch um ein tiefes Loch. Alle festen Strukturen geraden ins Wanken. Die Sonne ist andersfarbig ----- aber sie scheint noch!

                                           Tusche mit Acryl auf Papier

 

Rund um den Krebs Bild 8

Meine Welt von morgen

Keine festen Formen mehr, Fragmente, Linien, Tupfer, Spritzer. Nichts festgefügt. Diese Welt ist anders als die heutige. Und doch sind zwischen den vielen Strichen noch viele Nischen für Freude und Glück.

                                                   Tusche mit Acryl auf Papier

 

       

Rund um den Krebs Bild 9

Prof. Dr. med. Schwarzbach und Team im Operationssaal (Schrift auf Passepartout)

Der Menschenkenner

Prof. Dr. med. Schwarzbach kämpft gegen den Krebs. Für viele Kranke oft die letzte Hoffnung. Und wenn er mit seinem Team im OP steht, da kann es bei 10 so tollen Medizinern nur gut gehen!

(Tusche coloriert mit Acryl auf Papier, Größe 46 x 56 cm. Rahmen 70 x 70 cm)

 

 

 

 

Rund um den Krebs Bild 10

"Pure Zuversicht"

So stellen sich Patient und sein Begleiter einen Arzt vor, der demnächst operiert? Die Ruhe der Ausstrahlung beruhigt.  

  Das kann man nicht lernen, das hat man, das lebt man    -     wie Prof. Dr. Schwarzbach                                                                                                                                 

                                                Acryl auf Leinwand

 

 

 

 

Rund um den Krebs Bild 11

Liebevoll,

kompetent und für Patient und Begleiter während der Chemo-Behandlung immer ein Lächeln übrig. Das ist viel wert, das ist: Ltd. Oberärztin Frau Dr. Felicitas Scholten.

                                            Acryl auf Papier   

 

 

Rund um den Krebs 11 a

Vertrauen pur,

immer die Ruhe selbst und sofort mit Rat und  Tat zur Stelle. Bei ihm fühlt man sich gut aufgehoben:

Chefarzt Dr. Med Walter Kestel vom Klinikum Main-Spessart in Lohr a. Main

 

Rund um den Krebs 11 b

Kompetenz pur

Ihre Untersuchungen mit sofortiger Erklärung und Veranlassung anschließend sind einzigartig.

Die Fachärztin für Radiolgie Frau Asadeh Lakghomi von der Radiologie Lohr a. Main

 

Rund um den Krebs  Bild 12

Sarkom 1 ----   aus und vorbei ?  --- Chefarzt Dr. Kestel aus Lohr und Radilologin Frau Lakghomi     diagnostizieren akribisch genau seltenes Leiomyosarkom.

                                                     

Rund um den Krebs Bild 13

Sarkom 2  ----    wer kann helfen?   ----- Verzweifelte Suche. Über Internet, "das Lebenshaus", sofort

                                                                        Termin durch Frau Rucker, Klinikum Frankfurt/Höchst

Rund um den Krebs Bild 14

Sarkom 3  ---   ein Glücksfall  ----    Prof .Dr. med. Schwarzbach überlegt sehr lange ob er operiert, fasst              einen Plan  und will das Wagnis eingehen.

 

Rund um den Krebs Bild 15

Sarkom 4  ----   einfach unvorstellbar ---  Prof. Dr. Schwarzbach kämpft gegen den Krebs, ein

                                                                           risikoreiches medizinisches Husarenstück gelingt

 

Rund um den Krebs Bild 16

Sarkom 5  --- zurück im Leben  ---  Nach 7 Monaten Verzweiflung und Schmerzen krebsfrei dank

                                toller OP Prof.Dr. Schwarzbach und liebevoller Chemo durch Frau Dr. Scholten

 

Bemerkung: Die Bilder 12 - 16 wurden mit Tusche (Schwarz, rot, blau, gelb) auf Papier gemalt in

        der Größe 30cm x 40 cm, gerahmt in Größe 50cm x 50 cm, Passepartout mit Bleistift- Schrift.

 

 

Rund um den Krebs  Bild 17

Mein neues Leben

Vor dem Krebs war mein Leben bunt. Dann wurde es immer mehr grau und der Rahmen war schwarz. Nach dem Krebs muss es wieder bunt werden  ----  denn ich liebe das Leben!

                                                    Acryl auf Leinwand

 

 Rund um den Krebs Bild 18

Neue Segel setzen

Dem Strudel, der urplötzlich in ruhigem Wasser auftrat, gerade noch entkommen. Was aber heißt: Sofort neue Segel setzen und wieder Fahrt aufnehmen, denn das Leben geht weiter!

                                                             Acryl auf Leinwand (1,50m x 1,00 m)

 

Rund um den Krebs Bild 19

Wieder Sport treiben

Es wird Zeit sich wieder mehr zu bewegen und   -  schön langsam  -- den früheren Sport wieder auszuüben.

                                                    Acryl auf Leinwand

 

 

Rund um den Krebs Bild 20

Kultur ist angesagt

Jetzt werden wieder Konzerte, Theater und Kino besucht. Die Angst vor Ansteckung und Schwächung des Immunsystems vergessen wir einfach.

                                                                    Acryl auf Papier

 

 

Rund um den Krebs Bild 21

"Waldbaden" ---  ohne jeden Stress

Was kann besser für die Seele sein als ein täglicher Waldspaziergang, bei dem wir vieles neu entdecken, weil wir alle Zeit der Welt haben.

                                                                Acryl auf Leinwand

 

 

 

 

Rund um den Krebs Bild 22

Wege zum Licht

                                                           - frei nach Aboriginal Art -

Wir müssen alte Wege wieder finden und gleichzeitig neue Wege beschreiten. Freunde, Kommunikation, Urlaub, alles was wir vernachlässigt haben lassen wir wieder aufleben - denn unser Leben beginnt neu!

                                                                     Acryl mit Sand auf Leinwand

 

Rund um den Krebs Bild 23

Wichtig

Was ist mir wirklich wichtig?     Ist es, ganz ehrlich: Ruhm, Geld, Macht? ----  Allem voran aber dann doch Gesundheit und ein langes Leben!  ----- Oder doch nur Gesundheit und ein langes Leben? --------------------- Wie schreibt der Apostel Paulus in der Bibel: ........................und hätte der Liebe nicht!

                                                      Acryl auf Malplatte mit Naturholzrahmen

 

Zur Ausstellung:

"Der Krebs" ist in unserer Zeit allgegenwärtig. Er trifft fast jeden. Den einen direkt, den anderen indirekt bei Verwandten, Freunden, Bekannten. Immer aber trifft er einen unvorbereitet und kaum einer weiß damit umzugehen. Jede Normalität ist außer Kraft, jede Konversation beispielsweise bei einer Chemo ist ein Problem. Dabei ist der Krebs eigentlich nichts besonderes und er ist nicht ansteckend. Über seine medizinische Behandlung wissen wir sehr viel und doch verläuft jede anders.Und bei Psyche? Unterschätzen wir diese oder wollen wir es gar nicht so genau wissen?                                                                                              Im Jahr 2019 erkrankte meine Frau an einer seltenen Krebsart. Bei der Diagnose, unzähligen Untersuchungen, Aufenthalten im Krankenhaus mit Operation und anschließender Chemo begleitete ich sie über 7 Monate bis zum Ende der Behandlung. Während dieser Zeit entstand der Zyklus " Rund um den Krebs" mit Bildern verschiedenster Technik, von gegenständlich bis abstrakt, mit Ölfarben und Acryl.Dazu einige Tuschezeichnungen, da ich an 46 Tagen in Frankfurt im nahegelegenen Parkside.Hotel wohnte, in dem ich mich sehr wohl fühlte.Dort, im Krankenzimmer, in Cafes oder bei schönem Wetter auch im Park war Tusche angesagt da man die Malutensilien gut mitnehmen kann. Bei mir ist das Malen und Zeichnen ja meine normale künstlerische Betätigung, doch so ganz nebenbei fand ich noch die nötige Ruhe und konnte mir so manches besser vorstellen. Dadurch war es auch eine Art Therapie, diesmal nicht für den Patienten, sondern für mich als Partner und Begleiter, jemand dessen Sorgen und Nöte meist vergessen werden! Natürlich hoffe ich, dass ich den Betrachtern meiner Werke, ob Patient oder Begleiter auch etwas Hoffung und Freude geben kann. Vielleicht hilft die kurze Beschreibung aus, damit man sich gerade bei abstrakten Werken etwas vorstellen kann. Gleichwohl ist viel Phantasie angesagt um zu erkennen wieviel Seele ich in die Werke gelegt habe. Das kostet natürlich beim Betrachten etwas Zeit.    Merke: " Der Krebs" definiert den Faktor Zeit neu!

Gleichzeitig ist es eine Hommage an alle, die sich um die Patienten kümmern und versuchen ihnen zu helfen oder sie zu heilen.

Und es ist ein Gruß an die vielen netten Patienten und deren Begleiter, die ich auf den einzelnen Stationen getroffen habe Mit denen ich Sorgen und Nöte teilen konnte und mit denen sich bis heute eine Freundschaft entwickelt hat.

Was ist jetzt dein Lieblingsbild?

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Juli 2017  - Juli 2019  Mehrere Kleinausstellungen im hiesigen Raum

                                        Anfertigen mehrerer Kunstwerke für Haus und Garten (Betonfrau), auf Wunsch oder für wohltätige Zwecke (Spenden)

                                       

 

 

  

                               Meine Betonfrau

1,70 m groß, 80 kg schwer mit Betonkissen. Hört geduldig zu, widerspricht nicht und schafft nichts an!

 

                           "Quasimodo lebt noch!"

                                Acryl auf Leinwand

 

 

                                                       Ein alter Baum - erinnert sich

                                                    Öl auf Leinwand (1,20m x 1,00 m)

 

 

                                            "Sehnsucht" nach früher............................

                                                        Öl auf Leinwand (1,50 x 1,00 m)

 

 

                                              Alte Tür neu

Eine 200 Jahre alte Vorratskammertür wurde neu gestaltet und hängt jetzt als Pendeltür im Zugang zu einem Wellnessbereich in einer Pension 

                                                    Acryl auf altem Holz (hitzebehandelt)  

 

                             DART-Scheiben - z.B. auf Main-Spessart Expo im "Einsatz" für Waldkindergarten

 

3. Juli 2017  -  9.Oktober 2017  Ausstellung in Augsburg   ----  Finissage am 07.Oktober 2017

 

13.März 2017 Teilnahme am STARTS PRIZE`17 of the European Commission honoring Innovation in Technology, Industrie and Society by the Arts ---  "Ars Electronica Linz"

Es wurden 2977 Arbeiten aus 97 Ländern eingereicht. Leider war ich nicht bei den Preisträgern aber die Erfahrung bei der internationalen sehr umfangreichen Ausschreibung und die erfreuliche Unterstützung durch mehrer Institutionen und Privatpersonen war die viele Arbeit wert. Allen Beteiligten nochmals besten Dank.

 

09.01.2017 Beitrag in Kunstzeitung - Ausstellungsort in Lohr

 

10.12.2016 Ausstellung Kleinkunstwerk im Schaufenster der Hubertus-Apotheke Lohr

Für 2 Monate wird ein Teil des Kunstwerks zentral in Lohr ausgestellt. Örtliche Zeitungen und auch das Kunstmagazin Leporello berichten darüber. Erste Rückmeldungen sind recht positiv, allerdings ist das Bewegen mit Winken vor einem Schaufenster für viele etwas "ungewöhnlich".

 

07.12.2016  -  weitgehend fertig

Schneewittchen und der sprechende Spiegel gehören einfach zusammmen. An meinem Kunstwerk funktionieren alle 3 Spiegel. Durch digitale Spielerei sieht man sich jetzt selbst in jedem Spiegel. Beim ersten kann man sein Gesicht in einen Ausschnitt hineinprojezieren. Dabei spricht der Spiegel. Beim zweiten erscheint man in einem Spiegel und kann über Bewegung das Schneewittchenzimmer im Schloss besichtigen. Beim dritten kann man über eine Handbewegung die Landschaft verändern, Schneewittchen oder/und den Jäger zuschalten und Sprache einschalten (siehe unten).

Im Außenkreis wurden die beiden Lentikularspiegel auf Anraten von Besuchern durch 2 Kristallspiegel mit Laufschrift ersetzt. Am liebsten sieht sich der Mensch wohl selbst im Spiegel!

 

12./13.09.2015

Auf dem "Mainzer Wissenschaftsmarkt" wurde am Stand der Hochschule Mainz - Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ein Teil des Kunstwerks mit neuer digitaler Technik (Einbinden in bewegte und starre Bilder) vorgestellt.

 

 

 

09.05.2015

 

Am "Tag der offenen Tür" an der Hochschule Mainz wurde zum ersten Mal ein Teil des Schneewittchenkunstwerks ausgestellt.

Neben den digitalen "Spielereien", die leider noch kleinere technische Probleme bereiteten, erfreuten sich zu meinem Erstaunen viele Besucher vor allem an den Lentikularen.

Für die Ausstellung wurde extra ein 12-seitiges Faltblatt erstellt.

                                                   

01.10.2014

Erstmalig baue ich das Schneewittchen-Kunstwerk zusammen. Alle vorgefertigten Teile passen auf Anhieb.

Es ist doch ganz schön groß! Noch fehlt der digitale Teil. Bevor nicht alles fertig ist kann ich auch keinen Ausstellungsplatz suchen -------------------------- und das wird nicht einfach !

 

 

17.09.2014

 

Die Hubertus-Apotheke in Lohr stellt dem Kunststammtisch mitten in der Stadt eines von 3 Schaufenstern für eine Kunst-Dauersaustellung zur Verfügung.

Schön- es tut sich doch etwas. Aber die meisten sind wieder mal skeptisch!

 

 

27. 02. 2013

 Lohr - die "Schneewittchenstadt" - bisher fast ohne Schneewittchen!

   "mein Vorschlag"

Die Stadt Lohr  will für Besucher die Märchenfigur präsent machen. Ich schlage eine "Outdoor-Version" meines jetzigen Kunstwerks vor auf einer vorhandenen Mauer im Park mit Edelstahlgerüst, Lentikularen und digitaler Spielerei - für alle Altersgruppen etwas. Leider hat die Jury damit nichts anfangen können.

Aber eine Idee war geboren - - - - -  und ich wollte unbedingt sehen, ob die Umsetzung möglich ist. Allerdings jetzt mit einer "Indoor-Version" und komplett aus Holz.

 

09.06.2012 - 17.09.2012

Große Ausstellung von 17 Lohrer Künstlern im "Fischerhaus" in Lohr- erstmalig und einmalig (zumindest was das Künstler-Abschlussfest anbelangt - bis 1/2 5 Uhr in der Frühe !!)

 

Für die Ausstellung wurde ich  zum "Kurator" ernannt. Die Ausstellung war ein großer Erfolg, so viele Besucher zum Thema Kunst hatte keiner erwartet.

Aber irgendwie ging es mit der Kunst in Lohr nicht so richtig voran. Was bleibt ist Hoffnung.

 

 

 

29.06.2003

Offizielle Eröffnung der "Naturgalerie der Moderne" mit einem Festakt auf der Bayrischen Schanz, Eine der größten und schönsten Galerien die es gibt. Denn auf über 2 km ändert sich die Galerie - ein schöner Mischwald aus alten Bäumen - laufend je nach Tages- oder Jahreszeit, nach Witterung, nach Aktivitäten der Vögel, Bäume wachsen und sterben ............Erschaffen habe ich die Galerie in wochenlanger Arbeit aus Anlass des Irak-Krieges, eigentlich   dem  Ereignis unter dem bis heute die Welt leidet. Doch die wenigsten bemerkten worum es mir eigentlich ging: der Mensch hat bis heute nicht erkannt, dass er ein Teil der Natur ist. Diese besteht im wesentlichen aus Zerstörung und Zerfall. Dass wir daran  mit unserer angeblichen Intelligenz etwas ändern können ist ein einziger Trugschluss. Man blicke nur jetzt Mitte 2015 in den fernen Osten, nach Asien und Afrika oder nach Russland. Wir haben jetzt mehr kriegerische Auseinandersetzungen als 2003! 

 siehe auch:      www.baumwelten.info/html/baumwelten.html  

 

gar nicht so Schnee - witzig oder? diese Karrikatur meines Kunstfreudes Wolfgang Dehm im Juli 2015.

Im Jahr 2006 konnte ich dann mit Unterstützung des ÖJV ein kleines Buch herausgeben mit dem Titel "Baumwelten - Sind Bäume die letzten Philosophen", in dem ein kleiner Teil meiner Bilder und Gedanken steht.

Trotz tonnenschwerer Bäume als "Leinwand" zerfällt auch diese Galerie da sie dem Wetter ausgesetzt ist, hat aber auch jetzt noch einen Reiz als "morbides Kunstwerk" und liegt damit auch wieder in einem Trend.

 

29.06.2002  "The LATE-NIGHT-FOREST-VIDEO-SHOW"

An einem Buch habe ich schon mitgeschrieben, ein Video sollte man auch noch gemacht haben, auch wenn es nur ein Zusammenschnitt ist. Aber was für einer! Mit Shakira (damals neu auf dem Markt) und Coffebreak ! Allein bis ich alle Freigaben von "Sony-Music" bis "arte" hatte - eine Wahnsinnsstory! Aber alle Angefragten waren aufgeschlossen den Waldproblemen gegenüber. Das Video lief auf der 250-Jahr-Feier der Bayerischen Staatsforstverwaltung nach einer Timbersport - Vorführung (damals fast nur aus dem Fernsehen bekannt) während der Pause der Kultband "Living for the moment". Openair auf dem Schlossplatz gegen 23.00 Uhr auf Großleinwand mit tollem Sound. Anders als bei anderen Festen in Bayern mit Festzelt und Blasmusik. Es war extra für die Jugend  - die dem Wald etwas verloren geht - angelegt und wurde ein Erfolg.

Leider konnte auch damit nicht verhindert werden, dass 3 Jahre später die Verwaltung zerschlagen wurde und einem Wirtschaftsunternehmen weichen musste. Willkommen im Zeitalter der Zwangsneurosen: Aufwand und Ertrag!

 

 

02.07.1994

In Nürnberg halte ich für den Ökologischen Jagdverein einen Vortrag über die "erfolgreiche Einzeljagd". Ein Jahr später kann ich diesen Vortrag als Co-Autor in einem Buch zu Papier bringen (inzwischen in 2. Auflage).

Für die Jagd, wie ich sie ausgeübt habe, damit der Wald auch ohne Zäune (die ich aus Tierschutzgründen ablehne) wächst, ist schon viel Kreativität gefragt. Den Grund für eine extreme Jagdausübung (wie ein einzelner Wolf!) habe ich schon dargelegt.    

 

 

    

  

18.08.1985   

Im Forstrevier Frammersbach beginne ich für Waldbesucher an gut frequentierten Plätzen bunte Kunstwerke aus knorrigen Bäumen zu erstellen ---ein "Waldkrokodil", Wichtel, Eulen ..................... Ist nicht der Wald auch ein mystischer Ort, voller Wunder, Märchen und Sagen. Haben nicht die Förster diese mit ihrem Gewinnstreben aus dem Wald vertrieben?

Schon zuvor war ich bei verschiedenen Ausstellungen und Festen rund um den Wald als "künstlerischer Berater" für den Forst tätig. --- Ein aufklappbarer Spechtbaum existiert noch heute und viele "Augenbäume" vormals als Eyecatcher verwendet standen später in Kindergärten.

 

 

01.06.1985  

Ein Jahrzehnt war ich  Leiter eines Staatlichen Maschinenbetriebs bei dem die Kunst darin bestand täglich alle Maschinen zum Laufen zu bringen, die Arbeitsplätze zu erhalten und möglichst schonend (siehe heute!!!!) mit Maschinen im Wald zu arbeiten. Auch mittels " neuem Kombi-Pferdeeinsatz". Dann der Wechsel als Revierleiter in ein Forstrevier im Spessart. Schon meine Vorgänger waren Künstler: sie schafften es auf riesigen Ödungen wieder einen Wald, einen Nadelwald aus Fichte und Kiefer zu begründen. Bei meiner Arbeit bestand die Kunst darin mit fleissigen Waldarbeitern und Kulturfrauen unter dem Schutz des hohen Nadelwaldes wieder Mischwald mit Eiche, Buche, Ahorn, Esche, Vogelbeere, Weide, Birke aber auch noch Tanne und Lärche zu schaffen. Das ist in 25 Jahren auf großer Fläche auch beeindruckend geglückt.

Aber schon wie bei meinen Vorgängern hat das kaum einer bemerkt, denn über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte ein Kunstwerk zu schaffen ist wenig spektakulär.

Das Bild stammt aus dem "Ausstellungskatalog Deutschland 2009 der Deutschen Bundesregierung" unter der Rubrik "Menschen in Deutschland Seite 40 u. 41". Fotografiert von Jens Komossa mit dem Text " Reinhard Stinzing, Förster im Frammersbach (Spessart), der es sich zum Ziel gesetzt hat, Nadelwald in Mischwald umzuwandeln."