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Schneewittchen
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3. Juli 2017  -  9.Oktober 2017  Ausstellung in Augsburg   ----  Finissage am 07.Oktober 2017

 

13.März 2017 Teilnahme am STARTS PRIZE`17 of the European Commission honoring Innovation in Technology, Industrie and Society by the Arts ---  "Ars Electronica Linz"

Es wurden 2977 Arbeiten aus 97 Ländern eingereicht. Leider war ich nicht bei den Preisträgern aber die Erfahrung bei der internationalen sehr umfangreichen Ausschreibung und die erfreuliche Unterstützung durch mehrer Institutionen und Privatpersonen war die viele Arbeit wert. Allen Beteiligten nochmals besten Dank.

 

09.01.2017 Beitrag in Kunstzeitung - Ausstellungsort in Lohr

 

10.12.2016 Ausstellung Kleinkunstwerk im Schaufenster der Hubertus-Apotheke Lohr

Für 2 Monate wird ein Teil des Kunstwerks zentral in Lohr ausgestellt. Örtliche Zeitungen und auch das Kunstmagazin Leporello berichten darüber. Erste Rückmeldungen sind recht positiv, allerdings ist das Bewegen mit Winken vor einem Schaufenster für viele etwas "ungewöhnlich".

 

07.12.2016  -  endlich alles fertig.     Die Gesichtserkennung wurde optimiert.

Schneewittchen und der sprechende Spiegel gehören einfach zusammmen. An meinem Kunstwerk funktionieren alle 3 Spiegel. Durch digitale Spielerei sieht man sich jetzt selbst in jedem Spiegel. Beim ersten kann man sein Gesicht in einen Ausschnitt hineinprojezieren. Dabei spricht der Spiegel. Beim zweiten erscheint man in einem Spiegel und kann über Bewegung das Schneewittchenzimmer im Schloss besichtigen. Beim dritten kann man über eine Handbewegung die Landschaft verändern, Schneewittchen oder/und den Jäger zuschalten und Sprache einschalten (siehe unten).

Im Außenkreis wurden die beiden Lentikularspiegel auf Anraten von Besuchern durch 2 Kristallspiegel mit Laufschrift ersetzt. Am liebsten sieht sich der Mensch wohl selbst im Spiegel!

 

12./13.09.2015

Auf dem "Mainzer Wissenschaftsmarkt" wurde am Stand der Hochschule Mainz - Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ein Teil des Kunstwerks mit neuer digitaler Technik (v.a. Gesichtserkennung und Einbinden in bewegte und starre Bilder) vorgestellt.

 

 

09.05.2015

Am "Tag der offenen Tür" an der Hochschule Mainz wurde zum ersten Mal ein Teil des Schneewittchenkunstwerks ausgestellt.

Neben den digitalen "Spielereien", die leider noch kleinere technische Probleme bereiteten, erfreuten sich zu meinem Erstaunen viele Besucher vor allem an den Lentikularen.

Für die Ausstellung wurde extra ein 12-seitiges Faltblatt erstellt.

                                                   

01.10.2014

Erstmalig baue ich das Schneewittchen-Kunstwerk zusammen. Alle vorgefertigten Teile passen auf Anhieb.

Es ist doch ganz schön groß! Noch fehlt der digitale Teil. Bevor nicht alles fertig ist kann ich auch keinen Ausstellungsplatz suchen -------------------------- und das wird nicht einfach !

 

17.09.2014

Die Hubertus-Apotheke in Lohr stellt dem Kunststammtisch mitten in der Stadt eines von 3 Schaufenstern für eine Kunst-Dauersaustellung zur Verfügung.

Schön- es tut sich doch etwas. Aber die meisten sind wieder mal skeptisch!

 

 

27. 02. 2013

 Lohr - die "Schneewittchenstadt" - bisher fast ohne Schneewittchen!

   "mein Vorschlag"

Die Stadt Lohr  will für Besucher die Märchenfigur präsent machen. Ich schlage eine "Outdoor-Version" meines jetzigen Kunstwerks vor auf einer vorhandenen Mauer im Park mit Edelstahlgerüst, Lentikularen und digitaler Spielerei - für alle Altersgruppen etwas. Leider hat die Jury damit nichts anfangen können.

Aber eine Idee war geboren - - - - -  und ich wollte unbedingt sehen, ob die Umsetzung möglich ist. Allerdings jetzt mit einer "Indoor-Version" und komplett aus Holz.

 

09.06.2012 - 17.09.2012

Große Ausstellung von 17 Lohrer Künstlern im "Fischerhaus" in Lohr- erstmalig und einmalig (zumindest was das Künstler-Abschlussfest anbelangt - bis 1/2 5 Uhr in der Frühe !!)

 

Für die Ausstellung wurde ich  zum "Kurator" ernannt. Die Ausstellung war ein großer Erfolg, so viele Besucher zum Thema Kunst hatte keiner erwartet.

Aber irgendwie ging es mit der Kunst in Lohr nicht so richtig voran. Was bleibt ist Hoffnung.

 

 

 

29.06.2003

Offizielle Eröffnung der "Naturgalerie der Moderne" mit einem Festakt auf der Bayrischen Schanz, Eine der größten und schönsten Galerien die es gibt. Denn auf über 2 km ändert sich die Galerie - ein schöner Mischwald aus alten Bäumen - laufend je nach Tages- oder Jahreszeit, nach Witterung, nach Aktivitäten der Vögel, Bäume wachsen und sterben ............Erschaffen habe ich die Galerie in wochenlanger Arbeit aus Anlass des Irak-Krieges, eigentlich   dem  Ereignis unter dem bis heute die Welt leidet. Doch die wenigsten bemerkten worum es mir eigentlich ging: der Mensch hat bis heute nicht erkannt, dass er ein Teil der Natur ist. Diese besteht im wesentlichen aus Zerstörung und Zerfall. Dass wir daran  mit unserer angeblichen Intelligenz etwas ändern können ist ein einziger Trugschluss. Man blicke nur jetzt Mitte 2015 in den fernen Osten, nach Asien und Afrika oder nach Russland. Wir haben jetzt mehr kriegerische Auseinandersetzungen als 2003! 

 

gar nicht so Schnee - witzig oder? diese Karrikatur meines Kunstfreudes Wolfgang Dehm im Juli 2015.

Im Jahr 2006 konnte ich dann mit Unterstützung des ÖJV ein kleines Buch herausgeben mit dem Titel "Baumwelten - Sind Bäume die letzten Philosophen", in dem ein kleiner Teil meiner Bilder und Gedanken steht. Komplett kann man alles nachlesen im Internet unter "Naturgalerie der Moderne (baumwelten.info)" - siehe auch den Link unter Impressum.

Trotz tonnenschwerer Bäume als "Leinwand" zerfällt auch diese Galerie da sie dem Wetter ausgesetzt ist, hat aber auch jetzt noch einen Reiz als "morbides Kunstwerk" und liegt damit auch wieder in einem Trend.

 

29.06.2002  "The LATE-NIGHT-FOREST-VIDEO-SHOW"

An einem Buch habe ich schon mitgeschrieben, ein Video sollte man auch noch gemacht haben, auch wenn es nur ein Zusammenschnitt ist. Aber was für einer! Mit Shakira (damals neu auf dem Markt) und Coffebreak ! Allein bis ich alle Freigaben von "Sony-Music" bis "arte" hatte - eine Wahnsinnsstory! Aber alle Angefragten waren aufgeschlossen den Waldproblemen gegenüber. Das Video lief auf der 250-Jahr-Feier der Bayerischen Staatsforstverwaltung nach einer Timbersport - Vorführung (damals fast nur aus dem Fernsehen bekannt) während der Pause der Kultband "Living for the moment". Openair auf dem Schlossplatz gegen 23.00 Uhr auf Großleinwand mit tollem Sound. Anders als bei anderen Festen in Bayern mit Festzelt und Blasmusik. Es war extra für die Jugend  - die dem Wald etwas verloren geht - angelegt und wurde ein Erfolg.

Leider konnte auch damit nicht verhindert werden, dass 3 Jahre später die Verwaltung zerschlagen wurde und einem Wirtschaftsunternehmen weichen musste. Willkommen im Zeitalter der Zwangsneurosen: Aufwand und Ertrag!

 

 

02.07.1994

In Nürnberg halte ich für den Ökologischen Jagdverein einen Vortrag über die "erfolgreiche Einzeljagd". Ein Jahr später kann ich diesen Vortrag als Co-Autor in einem Buch zu Papier bringen (inzwischen in 2. Auflage).

Für die Jagd, wie ich sie ausgeübt habe, damit der Wald auch ohne Zäune (die ich aus Tierschutzgründen ablehne) wächst, ist schon viel Kreativität gefragt. Den Grund für eine extreme Jagdausübung (wie ein einzelner Wolf!) habe ich schon dargelegt.    

 

 

    

  

18.08.1985   

Im Forstrevier Frammersbach beginne ich für Waldbesucher an gut frequentierten Plätzen bunte Kunstwerke aus knorrigen Bäumen zu erstellen ---ein "Waldkrokodil", Wichtel, Eulen ..................... Ist nicht der Wald auch ein mystischer Ort, voller Wunder, Märchen und Sagen. Haben nicht die Förster diese mit ihrem Gewinnstreben aus dem Wald vertrieben?

Schon zuvor war ich bei verschiedenen Ausstellungen und Festen rund um den Wald als "künstlerischer Berater" für den Forst tätig. --- Ein aufklappbarer Spechtbaum existiert noch heute und viele "Augenbäume" vormals als Eyecatcher verwendet standen später in Kindergärten.

 

 

01.06.1985  

Ein Jahrzehnt war ich  Leiter eines Staatlichen Maschinenbetriebs bei dem die Kunst darin bestand täglich alle Maschinen zum Laufen zu bringen, die Arbeitsplätze zu erhalten und möglichst schonend (siehe heute!!!!) mit Maschinen im Wald zu arbeiten. Auch mittels " neuem Kombi-Pferdeeinsatz". Dann der Wechsel als Revierleiter in ein Forstrevier im Spessart. Schon meine Vorgänger waren Künstler: sie schafften es auf riesigen Ödungen wieder einen Wald, einen Nadelwald aus Fichte und Kiefer zu begründen. Bei meiner Arbeit bestand die Kunst darin mit fleissigen Waldarbeitern und Kulturfrauen unter dem Schutz des hohen Nadelwaldes wieder Mischwald mit Eiche, Buche, Ahorn, Esche, Vogelbeere, Weide, Birke aber auch noch Tanne und Lärche zu schaffen. Das ist in 25 Jahren auf großer Fläche auch beeindruckend geglückt.

Aber schon wie bei meinen Vorgängern hat das kaum einer bemerkt, denn über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte ein Kunstwerk zu schaffen ist wenig spektakulär.

Das Bild stammt aus dem "Ausstellungskatalog Deutschland 2009 der Deutschen Bundesregierung" unter der Rubrik "Menschen in Deutschland Seite 40 u. 41". Fotografiert von Jens Komossa mit dem Text " Reinhard Stinzing, Förster im Frammersbach (Spessart), der es sich zum Ziel gesetzt hat, Nadelwald in Mischwald umzuwandeln."